Ferromagnetische Uhren: Wenn die Zeit fließt – wir zeigen euch mehrere Modelle

Ferromagnetische Uhr

In letzter Zeit haben wir ja schon so einige coole Uhren vorgestellt, die Nixie-Röhre, STORY Uhr mit Magnetkugel oder die Pixeluhr von Lametric,  damit wird es heute auch weitergehen. Im Focus stehen Uhren die den Anschein erwecken als würde in ihnen flüssiges Material sich zu Zahlen verformen und uns die Zeit sagen. Das Design der Uhren hat es uns wirklich angetan und wird jedem lifestyleorientierten Uhrenliebhaber die Sekunden zählen lassen, oder wie man in diesem besonderen Fall sagen  schreiben könnte. Die Rede ist natürlich von einer Ferromagnetischen Uhr

Es ist ein althergebrachter Spruch: „Die Zeit fließt uns davon„, hört man meist jemanden sagen, wenn uns eine Aufgabe nicht gelingt oder ein Termin näherrückt und wir nicht darauf vorberreitet sind. Natürlich kann Zeit nicht fließen. Einige findige Designer haben sich aber zur Aufgabe gemacht uns zu zeigen wie Zeit vielleicht doch – zumindest halbwegs – fließend dargestellt werden kann. Die Lösung baut auf, wie schon angedeutet auf Ferromagenetismus auf!

Ferrofluide Uhr-/Zeitanzeige: Zahlen entstehen wie aus Tinte geformt

Ein typischer Stoff um Ferromagnetismus zu erzeugen ist Eisen. Von diesen Sulfat hat die Substanz auch Ihren Namen erhalten: Ferrum, aus dem lateinischen übersetzt, bedeutet Eisen. Um die flüssige Wirkung zu erreichen werden sogenannte Ferrofluide genutzt und elektromechanisch gesteuert. Dieses Zusammenspiel lässt uns letztendlich denken wir hätten es mit einer Uhr zu tun, die uns Flüssigkeit simuliert.




Die Rhei-Uhr von  Damjan Stankovic und Marko Pavlovic:

Die beiden serbischen Designer Damjan Stankovic und Marko Pavlovic stammt die Rhei-Uhr. Die Namensgebung beruht auf einem Aphorismus das griechischen Philosphen Heraklit. Seine Formel „Panta rhei“ bedeutet soviel wie „alles fließt“. Aktuell gibt es von der Uhr nur einen Prototypen, dennoch hoffen wir das sich das Modell in größerer Stückzahl irgendwann einmal auf dem Markt befinden wird. Für den Entwurf und wurden die beiden Entwickler übrigens mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet. 

 

Die Ferrolic: ein teures Stück Uhr

Von Zelf Koelmann stammt eine weitere Uhr die auf Ferrofluidbasis Zeit anzeigt. Sein Werk, bestehend aus einem Aluminiumrahmen und einer Glasscheibe hinter der das flüssige Metall ständig in Bewegung ist. Von diesem Zeitanzeiger sind zumindest 24 Stück im Umlauf. Die Chance eine zu bekommen ist zwar gering, wer aber das nötige Budget – immerhin 7.500 Euro – zur Verfügung hat, ist zumindest nicht chancenlos.  Wie die Ferrolic Uhr in Aktion aussieht, könnt Ihr in dem Video sehen.

Liquid Uhren: Alles nur Kunst? 

Mit der Rhei- und der Ferrolic-Uhr haben wir zwar zwei Uhren ausfindig machen können die uns verflüssigte Zeianzeigen simulieren, wirklich Marktdurchdringend war bisher aber keine der Uhren. Vielmehr sind beide bisher als Designobjekte zu sehen, bzw. im Falle der Ferrolic als ein seltenes Sammlerstück. Eine Liquid-Uhr Wäre vielleicht mal was für eine Kickstarter-Kampagne? 🙂 Wir suchen weiter. 


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